SPD vor Ort

Stadtrundgang der Bühler SPD

„Wir brauchen klare Lösungen, die Bühl aus der Randsituation von zwei Verkehrsverbünden dem KVV (Karlsruher Verkehrsverbund) und dem TGO (Tarifverbund Ortenau) befreit“ forderte der Fraktionsvorsitzende der Bühler SPD Oswald Grißtede beim Stadtrundgang seiner Partei am Mittwoch in Bühl. Es sei in vielerlei Hinsicht langfristig erforderlich, aus beiden Verkehrsverbünden einen gemeinsamen Verkehrsverbund zu schaffen. Kurzfristig müsse es möglich sein, einen einheitlichen Tarif der beiden Verkehrsverbünde für den Bereich zwischen Offenburg und Karlsruhe anzubieten, so Grißtede weiter. Insbesondere bei der Jugendkonferenz letzte Woche hätten sich die Jugendlichen über die aus ihrer Sicht tariflich schlechte Verknüpfung des ÖPNV zwischen Offenburg und Karlsruhe beklagt. Für die Anbindung des neu eingerichteten Nationalparks Schwarzwald müssten die bestehenden Grenzen der Verkehrsverbünde ebenfalls aufgehoben werden.
Beim Stadtrundgang informierten sich die Teilnehmer in der Nahwärmezentrale der Stadtwerke über die naturnahe Energiegewinnung durch Hackschnitzel. Das Nahwärmenetz wird mit dem Anschluss von Rathaus 1 und Rathaus 2 weiter fortgeführt. Für die Gewerbebrache um die alte Markthalle der Raiffeisengenossenschaft in der Meister Erwin Straße forderte Eva Wiegand-Helbing einen Entwicklungsplan der Stadt. „Wir brauchen stadtnahe Parkplätze“ lobte Stadtrat Pit Hirn die geplante Einrichtung des neuen Parkplatzes bei der Großsporthalle. Der Fortschritt beim Um-und Anbau des Rathauses 2 wurde ebenfalls besichtigt. Die Aufregungen um den Anbau würden sich nach Fertigstellung wieder legen, meinte der Fraktionsvorsitzende Oswald Grißtede. Bei der Lörch-Villa bekräftigte Grißtede die Haltung seiner Fraktion für den Erhalt des stadtbildprägenden Gebäudes.